Kind und Wald
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Holundersaft gibt Bärenkraft

Endlich ist der Sommer wieder da. Es ist richtig schön heiß und bei uns im Wald werden die Holunderbeeren immer dunkler. Einige sind schon reif. Natürlich konnten wir nicht an ihnen vorbeigehen, ohne ein paar zu pflücken.
Marie-Luise liebt selbstgemachten Holundersaft. Und genauso gerne wie sie ihn trinkt, hilft sie beim Kochen mit. Ganz besonders toll findet sie die roten Finger, die man beim Pflücken und Zubereiten bekommt.

 

 

Für mich als Mama steht eher der Vitaminkick im Vordergrund. Holundersaft ist nämlich reich an Vitamin C und hilft auch super bei Husten und Schnupfen. Deshalb hebe ich immer ein bisschen für den nassen Herbst auf.

Ich koche ja nicht so gerne nach Rezept. Beim Holundersaft ist es nicht anders. Ich pflücke einfach so viele Beeren wie es wirklich reife am Baum gibt.

 

Zuhause gebe ich die Beeren ohne Stiele in einen Topf und bedecke sie mit Wasser. Das ganze koche ich gut 10 min.

 

Danach kommt alles in ein Sieb, das ich mit einem sauberen Geschirrtuch ausgelegt habe und dann beginnt der große Spaß für die Kinder. Die Beeren werden zusammen mit dem Saft hineingegeben und alles wird fest gedrückt, gequetscht und gemanscht bis der Saft durch das Sieb durch ist. Aber vorsicht, das kann ganz böse Flecken auf der Kleidung geben!

 

 

Zum Schluss koche ich den Saft nochmal mit Zucker auf. Dabei nehme ich so viel, wie es mit eben schmeckt. Der heiße Saft wird dann direkt in saubere, ausgekochte Flaschen abgefüllt.
Wenn ihr etwas davon ins Mineralwasser gebt, habt ihr auch gleich eine super leckere und gesunde Limonade für die Zwerge. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, wie der Saft bei euren Kleinen ankam.

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